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Verwaltungsakt

auch Hochschulrecht

Der Verwaltungsakt gilt seit langer Zeit als das klassische Instrumentarium des Verwaltungshandelns schlechthin. Er bezeichnet eine Maßnahme, die die Behörde zur Regelung eines Einzelfalls mit rechtsverbindlicher Wirkung nach außen trifft. Folgen dieser erheblichen rechtlichen Bedeutung des Verwaltungsaktes sind unter anderem die Fristgebundenheit hinsichtlich seiner Anfechtung und strengere Regularien hinsichtlich der Anfechtung im gerichtlichen Verfahren.

Neben dem Verwaltungsakt gibt es auch noch weitere Handlungsformen der Verwaltung, insbesondere das sogenannte schlichte Verwaltungshandeln (Beispiel: Teeren einer Straße), aber auch den öffentlich-rechtlichen Vertrag, in dem die Behörde mit dem Bürger auf vertraglicher Ebene Regelungen trifft.